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Praxis-Tipp
Alles rund um den Sattel

Auf den sechs Zeichungen rechts, seht Ihr, wie man ein Pferd korrekt auf- und wieder absattelt.

In dieser Folge geht es um das richtige
Auf- und Absatteln und die Pflege des
Sattels.

Die Indianer ritten meist auf blankem
Pferderücken. Eine rutschige
Angelegenheit, und für das Pferd auf
Dauer auch ziemlich unbequem. Ein Sattel "schont" nicht nur den Pferderücken und Reiterpopo, sondern verteilt auch das Reitergewicht viel besser.

Schweiß und Schmutz werden von der
Satteldecke aufgesaugt, die regelmäßig
gereinigt wird (Waschmaschine). Sättel
gibt es in vielen Größen und Modellen
für die verschiedensten Reitdisziplinen,
z.B. Dressur-, Spring- und Vielseitig-
keitssättel sowie Western-,  Distanz-,
Barock- und Gangpferde-sättel. Die
meisten Anfänger lernen in einem
Vielseitigkeitssattel reiten.

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Ein Sattel sollte dem jeweiligen Pferd
immer vom Sattler angepasst werden,
damit beim Pferd keine Druckstellen
entstehen.

Sättel können z.B. umgepolstert und in
der Kammerweite geändert werden,
damit sie gleichmäßig auf dem
Pferderücken aufliegen.

Wenn Ihr das Pferd sattelt, müsst Ihr
darauf achten, dass der Sattel nicht zu
weit vorne oder zu weit hinten liegt.

Liegt der Sattel korrekt "im
Schwerpunkt", passt etwa eine
Handbreit zwischen Ellbogen des Pferdes
und Sattelgurt. Gesattelt wird immer von links.

Lasst den Sattel von vorne nach hinten
in die richtige Position rutschen, niemals
umgekehrt, sonst liegt das Fell nicht glatt.

Überprüft auf beiden Seiten, ob die
Satteldecken keine Falten wirft.

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Sattelpflege: Ledersättel müssen regelmäßig gepflegt werden. Du brauchst dafür:

Schwamm

Lappen

Mit Wasser und Sattelseife reinigst Du
den Sattel von Schweiß und verklebtem
Schmutz. Die Seife sollte nicht mit zuviel Wasser in
Berührung kommen. Erst mit Wasser, dann
mit Sattelseife reinigen! Danach wischst
Du die Reste der Sattelseife sorgfältig mit
einem Lappen ab.

Lederfett

Sattelseife

Ist das Leder getrocknet (niemals in der
Nähe einer Heizung), kannst Du den
Sattel mit Lederfett einfetten.
Achtung: Zuviel Lederfett macht die
Sattelstrupfen weich! Geht also hier
sparsam damit um.