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Was ist was rund um die Koppel?
Kleines Pferde-ABC

 

Aalstrich:
Ein hellbrauner bis schwarzer Fellstreifen, der vom Mähnenkamm über den Rücken bis zur Schweifwurzel eines Pferdes verläuft. Er erinnert an die lange Rückenflosse eines Aals. Allgemein gilt der Aalstrich als Wildpferdmerkmal.

 

Behang:
Das Langhaar des Pferdes. Häufig meint man jedoch nur die Schutzhaare am hinteren Teil der Fessel

 

Bronco:
So nennt man im Amerikanischen ein noch nicht zugerittenes Pferd.

 

Cob:
Britische Bezeichnung für kräftige, gedrungene Pferde mittlerer Größe

 

Equiden:
Als Equiden bezeichnet man die Säugetierfamilie der Pferdeartigen. Dazu gehören Pferde, Halbesel, Esel und Zebras.

 

Exterieur:
(französisch, sprich Exteriör)
Gestalt eines Pferdes. Bei Zuchtpferden werden Einzelheiten des Exterieurs, zum Beispiel Kopf, Hals, Rücken, Kruppe und Beine, nach ihrer jeweiligen Form beurteilt, aber auch ob sie insgesamt ein harmonisches Erscheinungsbild abgeben.

 

Falbe:
Als Falbe bezeichnet man ein Pferd mit weißgelblichem bis mausgrauem Deckhaar und schwarzem Langhaar.

 

Flanken:
Als Flanken bezeichnet man den Bereich unterhalb der Hüfte bis zum Beinansatz am Bauch.

 

Flehmen:
Ein flehmendes Pferd hat die Oberlippe stark aufgewölbt und die Nüstern fast geschlossen. So saugt es meist mit vorgestrecktem Kopf "interessant" riechende Luft ein.

 

Ganasche: (die)
Der seitliche Übergang vom Unterkiefer zum Hals des Pferdes

 

Güst:
Güst bleibt eine Stute, die nach dem Decken nicht trächtig wird

 

Hanken:
Die Hüfte und das Bein des Pferdes bis zum Sprunggelenk.

 

Hinterzwiesel:
Dies ist der obere, hintere Teil des Sattels.

 

Hosen:
Die Muskulatur der Hinterhand des Pferdes. Bei jungen und schlecht gerittenen Pferden ist sie schwach ausgeprägt, richtig trainierte Pferde sind "gut behost"

 

Interieur:
(französisch, sprich Interjör)
Das "Innere", das Wesen eines Pferdes und sein Verhalten, besonders beim Reiten oder Fahren.

 

Isabelle:
Isabelle sind Pferde mit cremefarbenem Deckhaar und gleichfarbigem, hellerem oder weißem Langhaar sowie meist hellen Hufen.

 

Kanter:
Ein gleichmäßiger, ruhiger Galopp im Gelände.

 

Kardätsche:
Dies ist eine ovale Bürste mit dichten, kräftigen Borsten. Sie wird zum Putzen des Pferdes benutzt.

 

Kruppe:
Ist der hintere Bereich des Pferderückens. Erwünscht ist beim Reitpferd eine nicht zu kurze, abgerundete Form mit leichter Abschrägung zum Schweifansatz hin.

 

Longe:
Die Longe ist eine sieben bis zehn Meter lange Leine, meist aus Gurtstoff.

 

Pass:
Eine Gangart im Zweitakt, die sich aus dem Schritt entwickelt hat.

 

Pedigree:
Die Ahnentafel eines Pferdes.Sie wird bis einschließlich der vierten Generation in den Abstammungsnachweis von Rassepferden eingetragen.

 

Quadrille:
Vier Reiter bzw. so viele, dass die Anzahl durch vier teilbar ist, reiten Formation. In der Dressur legt man auf schöne Figuren sehr großen Wert, beim Springen beeindruckt vor allem die Koordination, da oft haarscharf aneinander vorbeigeritten wird.

 

Skikjöring:
Ein Skifahrer lässt sich von einem gerittenen Pferd ziehen. Bei diesen Sport müssen sowohl Pferd als auch Reiter und Skifahrer geübt sein. Wie in jeder Sportart gibt es auch Wettkämpfe für Skikjöring. Bei diesem Rennen lenkt der Skifahrer das Pferd selbst.

 

Überbau:
Wenn die Kruppe eines Pferdes höher ist als sein Widerrist, nennt man es "überbaut"
.

 

Zelter:
So nannte man im Mittelalter leichte Pferde, die die Spezialgangarten Pass und Tölt unter dem Reiter beherrschten. Sie wurden für längere Ritte besonders von Frauen geschätzt.